COP25 – Zeit zu Handeln

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COP25 Ergebnisse enttäuschen

Vom 2. bis 13. Dezember wurde auf der UN-Klimakonferenz in Madrid die Zukunft unseres gesamten Planeten diskutiert. Dies mag etwas übertrieben klingen, es ist jedoch die Wahrheit. Die Konferenz, einschließlich der COP25 (25. Vertragsstaatenkonferenz), diente als Follow-Up des Pariser Klimaschutzabkommens und der Planung über das Jahr 2020 hinaus mit aktualisierten Ambitionen für den Kampf gegen den Klimawandel. Die getroffenen Maßnahmen werden entscheidend dafür sein, ob eine Eskalation des Klimawandels verhindert werden kann.

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Die Dringlichkeit zu handeln, während es noch eine Chance gibt, das Erreichen des Wendepunkts, ab dem ein drastischer Klimawandel mit fatalen Folgen unvermeidlich ist, zu verhindern, wurde stärker denn je kommuniziert. Die Erwartungen an die Konferenz waren dementsprechend hoch. Die Ergebnisse waren jedoch mehr als enttäuschend, wie mehrere Stimmen sich äußerten, darunter Generalsekretär Antonio Guterres. Die Kluft zwischen den von der Wissenschaft geforderten Maßnahmen und Zielen und dem, worauf sich die COP25 im Endeffekt einigen konnte, ist viel größer als erhofft. Der Mangel an Engagement und Konsens in Bezug auf globale Maßnahmen ist umso mehr ein Grund für Länder, Städte, Unternehmen und alle, die bereit sind, sich der Bewegung anzuschließen, eigene Schritte zu unternehmen und ihre eigenen Verpflichtungen zur einer klimagerechten Anpassung einzugehen.

 

Unternehmen zeigen Initiative

Und genau das passiert bereits! Während die allgemeinen Ergebnisse ernüchternd waren, gibt es definitiv auch gute Nachrichten. Unternehmen auf der ganzen Welt zeigen beispielsweise immer mehr Bereitschaft, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Auf dem UN-Klimagipfel im September hat sich eine Gruppe von Unternehmen bereits sehr ehrgeizigen Emissionsminderungszielen verschrieben, um die Ziele von 1,5°C und Nullemissionen bis 2050 zu erreichen. Auf der COP25 erhöhte sich die Anzahl der Unternehmen, die sich diesen Zielen verpflichten, auf mehr als das Doppelte und erreichte eine Summe von 177 Unternehmen. Dies ist das Ergebnis der Kampagne „Business Ambition for 1.5ºC – Our Only Future“, deren Ziele auf die Science Based Targets Initiative (SBTi) abgestimmt sind. Dieses Engagement ist ein wichtiger Beitrag zur Climate Ambition Alliance, einem Netzwerk von Interessengruppen, das von der chilenischen COP25-Präsidentschaft einberufen wurde und Länder, Unternehmen, Investoren, Städte und Regionen zusammenbringt, um bis spätestens 2050 CO2-Neutralität zu erreichen.

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Chancen für Klimaschutz

Zum einen ist diese Entwicklung eine gute Nachricht, da die kombinierten Emissionen dieser 177 Unternehmen den direkten jährlichen CO2-Emissionen Frankreichs entsprechen. Allein diese Allianz ist daher ein guter Schritt zur Emissionsreduzierung. Darüber hinaus kann ein solch weitreichendes Engagement zusätzlich zu diesem direkten Effekt eine positive Rückkopplungsschleife hervorrufen – eine sogenannte Ambitionsschleife. Das bedeutet, dass ehrgeizige Umweltziele andere Unternehmen, aber auch Regierungen und private Institutionen dazu inspirieren und motivieren können, ebenfalls entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

Das zunehmende Engagement für Action for Climate Empowerment (ACE) wurde auf der COP25 sowohl von Regierungen als auch von nichtstaatlichen Akteuren nachdrücklich befürwortet. Diese Bemühungen zielen darauf ab, die Öffentlichkeit durch Maßnahmen wie Bildung, Ausbildung und Kooperation in die Lage zu versetzen, auf die Klimakrise zu reagieren. Neben staatlichen Initiativen können wir als Unternehmen wie Social Forest unseren Beitrag leisten, indem wir Informationen bereitstellen, Bildungsveranstaltungen anbieten und mit anderen öffentlichen und privaten Akteuren in Fragen des Klimaschutzes zusammenarbeiten.

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Wälder Retten

Ein weiteres wichtiges Thema im Kampf gegen die Klimakrise, das auch auf der Konferenz angesprochen wurde, ist die Forstwirtschaft. Gesunde und gut bewirtschaftete Wälder, wie sie Social Forest schafft, tragen nicht nur zu einer höheren Artenvielfalt und einer Verbesserung der Lebensqualität der Menschen bei, sondern binden auch Kohlenstoff und verringern so den Effekt der Klimaerwärmung. Auf diese Weise trägt eine nachhaltige Waldwirtschaft in hohem Maße zu einem der Hauptziele der COP25 bei: Kohlenstoffneutralität.

Chile initiierte den „Santiago Call for Action on Forests“, der zum einen auf der Tatsache beruht, dass 23% aller Treibhausgasemissionen aus dem Sektor Landwirtschaft, Forstwirtschaft und andere Landnutzung (AFOLU) stammen, und zum anderen darauf, dass Wälder bei nachhaltiger Bewirtschaftung bis zu 30% der erforderlichen Treibhausgasreduktion ermöglichen, um den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur bis 2030 unter 2°C zu halten. Die COP25 betonte, dass das in der Forstwirtschaft vorhandene Potenzial zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen ausgeschöpft werden muss.

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Möchten Sie wissen, wie Ihr Unternehmen zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft beitragen und so zum Akteur im Kampf um das Überleben unseres Planeten werden kann? Mehr darüber, wie Social Forest gegen den Klimawandel vorgeht und wie Sie mit uns zusammenarbeiten können, erfahren Sie auf unserer Website!

 

Images: UN News, Social Forest

 

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